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      Dr. Michael Hörner      
      FA FÜR DERMATOLOGIE, VENEROLOGIE, ALLERGOLOGIE      
      Hütteldorfer Straße 117 / 9  A-1140 Wien      
  ÄSTHETISCHE DERMATOLOGIE   Druckvariante
  Ästhetische und indizierte Behandlungen    
       
   

Hier erfahren Sie mehr über Behandlungen

zu diesen Themen:

   
       
Fibrome
Seborrhoische Warzen
Talgdrüsenhyperplasien
  Fibrome  

Fibrome

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Fibrome sind gutartige, hautfarbene Wucherungen von Oberhaut und Bindegewebe. Sie entstehen häufig in größerer Zahl in den Körperbeugen (Hals, Achseln, Leistenregion). Als Sonderform können sich Fibrome der Augenlider entwickeln.

Anfangs klein, werden Hautfibrome mit der Zeit oft größer und deutlich sichtbarer. Sie werden deswegen als zunehmend störend empfunden. Zudem können Fibrome durch Reibeeffekte (z.B. der Kleidung) irritiert werden. Dies kann zu schmerzhaften Entzündun- gen und Verfärbungen führen.

Die Abtragung von Fibromen ist einfach, und kann auf verschie- denem Wege erfolgen. Gestielte (schmal aufsitzende) Fibrome können mittels Hochfrequenzkaustik, Laser oder einfachem Scherenschlag beseitigt werden. Dabei bleibt je Fibrom eine minimale Hautveränderung zurück, die später meist kaum sichtbar ist. Die Entfernung breitbasig aufsitzender Fibrome hinterlässt naturgemäß eine etwas größere Hautveränderung; bei Wahl der richtigen Methodik bleibt auch diese nur sehr diskret.

Durch lokalanästhetische Maßnahmen kann die Behandlung weit- gehend schmerzfrei gestaltet werden.  Wenige, größere Fibrome werden mit lokalanästhesierenden Injektionen einzeln unterspritzt. Ein größeres Behandlungsfeld mit zahlreichen Fibromen wird mit lokalanästhesierender Creme vorbehandelt. Diese wird eine Stunde vor dem Eingriff in der Arztpraxis aufgetragen, das Areal mittels Okklusivverband abgedeckt.  

Wesentlich für die Abheilung und das ästhetische Ergebnis ist die regelmäßige Nachversorgung des Behandlungsgebietes mit anti- septischer Salbe bzw. Wundpuder. Es entstehen trockene Krusten, die sich binnen weniger Tage von selbst lösen. Während dieser Zeit sollen Vollbäder, Seifen, Deodorants und mechanische Irritationen gemieden werden. Die Neigung zur Entwicklung neuer Fibrome kann bestehen bleiben.

Fibrome des Halses

Fibrome der Achsel

Gestielte Fibrome des Halses (oben), der Achsel (unten).  Zum Vergrößern anklicken. Bilder: Hörner

  Seborrhoische Warzen  

Fibrome

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Seborrhoische Warzen sind gutartige, bräunliche, beetartig-flache bis krustig erhabene Wucherungen der Oberhaut. Ihre Oberfläche imponiert oft rau und zerklüftet. Sie können einzeln oder in großer Zahl auftreten, nicht selten im Stammbereich (Bauch, Brustkorb, Rücken). Im Laufe des Lebens nimmt die Neigung zu seborrhoi- schen Warzen zu, auch begünstigt durch zu trockene Haut. 

Im Gegensatz zu viralen Warzen sind seborrhoische Warzen nicht infektiös. Werden sie jedoch oberflächlich irritiert - etwa durch Reibeeffekte der Kleidung - , kann es zu Juckreiz und lokalen Infektionen kommen. Schon deswegen - und nicht nur aus ästheti- schen Gründen - werden sie oft als sehr störend empfunden.

Die Abtragung seborrhoischer Warzen ist einfach, und kann auf verschiedenem Wege erfolgen. Wenige, krustig-erhabene Warzen können rasch mittels scharfem Löffel in Kälteanästhesie entfernt werden. Zur Entfernung zahlreichster, flacher seborrhoischer Warzen eignen sich besser Hochfrequenzkaustik oder Laser. Um die Behandlung weitgehend schmerzfrei zu gestalten, wird das Behandlungsfeld mit lokalanästhesierender Creme vorbehandelt. Diese wird eine Stunde vor dem Eingriff in der Arztpraxis aufgetra- gen, das Areal mittels Okklusivverband abgedeckt. 

Die Entfernung einer seborrhoischen Warze führt naturgemäß zu einer oberflächlichen Wunde.  Wesentlich für die Abheilung und das ästhetische Ergebnis ist die regelmäßige Nachversorgung des Behandlungsgebietes mit antiseptischer Salbe bzw. Wundpuder während der folgenden Tage. In dieser Zeit sollen Vollbäder, Seifen, Deodorants und mechanische Irritationen gemieden werden. Die Neigung zur Entwicklung neuer Warzen kann bestehen bleiben.  

Seborrhoische Warzen

Seborrhoische Warzen des Rückens.  Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

 

  Talgdrüsenhyperplasien  

Talgdrüsenhyperplasien

 

Talgdrüsenvergrößerungen (Hyperplasien) sind gutartige Wucherun- gen von Drüsengewebe. Sie zeigen sich bevorzugt im Stirnbereich als hautfarbene, ev. gelblich-weißliche, flach erhabene Knötchen mit strukturierter Oberfläche. Die Zahl sichtbarer Herde kann im Laufe der Lebensjahre zunehmen. Eine große Zahl stärker ausgeprägter Wucherungen kann auf erhöhte Infektbereitschaft der Haut hin- weisen.

Die Abtragung vergrößerter Talgdrüsen ist einfach. Sie kann mittels Hochfrequenzkaustik oder Laser erfolgen. Um die Behandlung weitgehend schmerzfrei zu gestalten, wird das Behandlungsfeld mit lokalanästhesierender Creme vorbehandelt. Diese wird eine Stunde vor dem Eingriff in der Arztpraxis aufgetragen, das Areal mittels Okklusivverband abgedeckt. 

Die Entfernung vergrößerter Talgdrüsen führt naturgemäß zu kleinen, oberflächlichen Wunden. Diese reichen bis in die obere Lederhaut, wo die Talgdrüsen ihren Ursprung haben. Wesentlich für die Abheilung und das ästhetische Ergebnis ist die regelmäßige Nachversorgung des Behandlungsgebietes mit antiseptischer Salbe bzw. Wundpuder. Es entstehen  trockene Krusten, die sich binnen zweier Wochen von selbst lösen sollen. Während dieser Zeit sollen Shampoos, seifenartige Substanzen und mechanische Irritationen gemieden werden. Die Neigung zur Entwicklung neuer Talgdrüsen- gewächse kann bestehen bleiben.

Talgdrüsenhyperplasien

Taldrüsenhyperplasien der Stirn. Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

 

Talgdrüsenhyperplasie, kaustische Beh.

Taldrüsenhyperplasien der Stirn, kaustische Abtragung. Die Krusten lösen sich nach Tagen. - Zum Vergrößern anklicken. Bild: Hörner

 

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Letzte Aktualisierung der Seite: 25.02.2013